Abwasserverband Karnische Region

Die günstigsten Kanalgebühren

Karnische Region – Zum Abwasserverband Karnische Region (AWV KR) gehören die Mitgliedsgemeinden Stadtgemeinde Hermagor-Presseggersee, Marktgemeinde Kirchbach und Gemeinde Gitschtal sowie die „Einleitergemeinde“ St. Stefan im Gailtal. Die Kanalgebühren sind auch im Kärntner Durchschnitt am „unteren“ Ende angesiedelt, dies kann nicht oft genug betont werden. 

© KK

Die drei Gemeinden betreiben die Kläranlage am „Görtschacher Moos“ gemeinschaftlich. „Ich war fast von Anfang an dabei und trotz Widerständen war die Verbandslösung für alle Beteiligten im Nachhinein die beste Lösung“, erinnert sich Martin Enzi zurück, der seit Anfang 2007 auch Geschäftsführer vom Abwasserverband ist. Heute kann man mit Selbstbewusstsein sagen, dass die Gemeinschaftsanlage bestens funktioniert und sich sehr positiv auf die Umwelt auswirkt. „Weil wir rechtzeitig mit dem Bau der Kanalisationsanlagen begonnen haben und dadurch noch in den Genuss von sehr hohen Bundes- und Landesfördermittel gekommen sind, dies ist auch ein wesentlicher Grund für unsere günstigen Kanalgebühren“, erklärt er. Es gibt überhaupt keine Beschwerden seitens der Bevölkerung und neben dem Kanal wurden auch infrastrukturelle Maßnahmen getätigt wie beispielsweise die Oberflächenentwässerung oder diverse Leitungsnetze erneuert und Asphaltierungsarbeiten getätigt.

 

Peter Plunger, Obmann

 

Große Investition

Rund 85 Millionen Euro wurden in den letzten Jahrzehnten verbaut und sind langfristig finanziert. „Natürlich kommt uns auch das derzeit günstige Zinsumfeld zugute“, merkt Enzi an und die Finanzierung erfolgt zum größten Teil mit Fixzinsen, um sich gegen die Zukunft abzusichern. Verrechnet werden rund 820.000 m³ pro Jahr an die angeschlossenen Gemeinden und mit zirka 1,2 Millionen Euro Betriebskosten liegt man vergleichsweise sehr günstig. Auch beim Bau der neuen Gailbrücke in Nampolach, sie wurde vor kurzem feierlich eröffnet, hat der Abwasserverband einen Zuschuss in Höhe von € 240.000,00 geleistet. „Die Brücke ist für uns lebenswichtig und mit einer Tragkraft von 60 Tonnen auch sehr gut dimensioniert“, wird angemerkt.

 

 

Lebenswerte Umwelt

Der Abwasserverband Karnische Region ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes, welche sich zum Ziel gesetzt hat, sich für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt einzusetzen und insbesondere für den Lebensraum Wasser. Obmann ist derzeit Peter Plunger aus Kirchbach, ihm zur Seite stehen Raimund Schoitsch als Obmann-Stellvertreter sowie als Vorstand Gunter Kalt. Geschäftsführer ist Ing. Martin Enzi und das Sekretariat wird von Heidi Ronacher geleitet. Insgesamt finden sechs Mitarbeiter beim Abwasserverband einen sicheren Arbeitsplatz in der Region.

 

 

Vergleich der Gebühren im Gailtal

Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wurden die Gemeinden des Tales angeschrieben und damit die Gebühren vergleichbar sind, ein fiktives „Musterhaus“ als Berechnungsbasis herangezogen:

 

 

Musterhaus

Einfamilienhaus mit 3 Personen (Berechnungsfläche 140 m²) und einem Wasserverbrauch von 150 m³, 2 Geschosse zu je 90 m² Grundfläche, Wohnfläche beträgt 70 m² je Geschoss. Je ein Bad und WC pro Geschoss; Keller und Dachboden sind nicht ausgebaut (kein Wasseranschluss).

 

Gemeinde Feistritz/Gail:
Es gibt derzeit noch keine Bereitstellungsgebühr und ein Haushalt (berechnet für 4 Personen) zahlt derzeit € 145,20 vierteljährlich,
dies ergibt eine jährliche Gebühr in Höhe von € 580,00 oder € 4,40 pro m³.

Gemeinde Nötsch im Gailtal:
Derzeit werden € 6,30 pro m³ verrechnet und es ist geplant, die Kanalgebühr ab September auf € 5,95 m³ zu reduzieren. Jährlich sind dies für ein „Musterhaus“ € 930,00 bzw. € 892,50 nach der Reduktion.

Gemeinde St. Stefan/Gail:
Lt. Homepage bzw. Rückfrage bei der Gemeinde wurde mitgeteilt, dass die Kanalbenützungsgebühr € 4,33 m³ beträgt und dies ab 01.11.2016. Es gibt auch eine Mindestgebühr bzw. Mindestabnahme von 60 m³ pro Jahr.

Stadtgemeinde Hermagor/Presseggersee:
Für das „Musterhaus“ beträgt die umgerechnete Gebühr € 2,44 m³ sowie die Jahresgebühr € 366,22. Hermagor hat somit mit Gitschtal und Kirchbach die günstigsten Gebühren im Bezirk. Und ab 01.01.2018 wird es zu einer „Neuausrichtung“ kommen, die Bereitstellungsgebühr beträgt dann € 115,00 und die Benützungsgebühr
€ 1,35 m³. Die Gebühren wurden für die nächsten sieben Jahren fixiert und gibt es – außer der Indexanpassung – keine Steigerungen.

Gemeinde Gitschtal:
Bei einem Wasserverbrauch von 150 m³ beträgt die laufende Gebühr pro Jahr € 363,50 und die umgerechnete Gebühr pro m³ € 2,42.

Marktgemeinde Kirchbach:
Die laufende Gebühr des Musterhauses beträgt pro Jahr € 381, 53 und die umgerechnete Gebühr pro m³ ergeben einen Betrag in Höhe von € 2,54.

Gemeinde Dellach:
Lt. Auskunft der Gemeinde Dellach gibt es derzeit noch keinen Kanal und die Kommune möchte bis Ende 2018 fertig sein. Nachdem es noch keinen Kanal gibt, fallen derzeit noch keine Gebühren an!

Marktgemeinde Kötschach-Mauthen:
Die Kanalgebühren betragen pro m³ € 4,44 und bezogen auf ein Jahr ergibt dies eine Summe in Höhe von € 666,00. Bei den
Kanalgebühren wird eine Mindestabnahme von 60 m³ pro Jahr
verrechnet.

Gemeinde Lesachtal:
Die Projekte zur Abwasserentsorgung im Lesachtal sind noch in Ausarbeitung. Es wurden auch noch keine Gebühren festgesetzt bzw. vorgeschrieben!



Autor: GTO Redaktion
Verfasst am: 5. Juli 2017 um 20:15
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