Mehr Windenergie für Kärnten

Das Warten hat ein Ende – die zweite Windturbine wird errichtet

Kötschach-Mauthen –   Bis jetzt drehte sich nur ein einziges Windrad in Kärnten und das schon seit 20 Jahren. Nach langen Jahren der Planung und Behördenwegen wird nun das zweite Windrad am Plöckenpass errichtet.

© KK

Der AAE-Naturstrom Geschäftsführer und Ökostrompionier Ing. Wilfried Klauss aus Kötschach, errichtet dieses zweite Windrad am Plöckenpass (1400 Metern über dem Meer) mit dem Ziel der Vervollständigung des autarken Hydro-Solar Energiesystemes Kötschach-Mauthen, welches mehrere Kleinwasserkraftwerke, Bergstauseen und Sonnenkraftwerke umfasst. 

Ökostrom Pionier Ing. Wilfried Klauss bedankt sich für den perfekten Transport.

Turmaufbau beginnt noch diese Woche

Als Vorbereitungsarbeit wurde bereits Anfang des Sommers der Bau des Fundaments durchgeführt. Inzwischen sind die Anlagenteile in der Basisstation angelangt, von wo aus, nach Umladung auf Spezial-Transportmaschinen der Bergtransport startet. Dieser Bergtransport stellt eine besondere Herausforderung dar, denn es geht bei den überlangen Turmsegmenten und Rotorblättern um Zentimeter Freispiel. Diese Woche befinden sich zwei mächtige Mobilkräne an der Aufbaustelle im Aufbau, welche dann die schweren Teile von den Transportern abheben, und damit beginnt der Turmaufbau. Nachdem dann die drei Stück Stahlturmsektionen bis zur Höhe von 60 aufgerichtet und verschraubt sind, kann die Gondel mit dem Generator aufgesetzt werden – diese bilden das Herzstück der Winderzeugungsanlage. Im Normalfall erfolgt bei der E-53 der komplette Rotorsternzusammenbau mit Nabe noch am Boden, bevor dieser Gesamtteil im Ganzen gehoben und montiert wird. Die beengten Platzverhältnisse im Bereich der Baustelle lassen jedoch keine Vormontage des kompletten Rotorsterns zu, weshalb diese Eigenart der Einzelblattmontage extra entwickelt wurde und zwei Kräne benötigt. 

Zentimeter genaue Arbeit auf der Plöckenpass Straße

Wenn die Rotorblätter montiert sind, wird im Nahbereich noch eine Kompaktrafostation positioniert, über welche die erzeugte Spannung des Windturbinengenerators von 400 Volt auf die dort vorhandene Netzspannung von 20.000 Volt des Netzbetreibers transformiert wird. 

Der Einbau der Steuerung, der Eiserkennung und Rotorblattheizung sowie Ferndatenverbindnung machen die Anlage dann bereit für die Inbetriebsetzung. Nach einer sogenannten 300-Stunden-Wartung, bei der die Anlage noch einmal auf „Herz und Nieren“ nach den ersten Erzeugungstagen geprüft wird, kann offiziell der reguläre Betrieb aufgenommen werden.

Spezialkräne beim Beladen der Turmteile.

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Am Samstag, den 16. September findet die feierliche Inbetriebnahme statt

Mit diesem Windrad wird die Stromversorgung aus erneuerbarer Energie gestärkt, das bedeutet Strom im Ausmaß für weitere 340 bis 500 Haushalte können mit Naturstrom versorgt werden, der von der AAE in das regionale Ortsnetz und zu den österreichweit gestreuten AAE-Stromkunden fließt. Mit einer Leistung von 800 kW und einer Gesamthöhe von 86,5 m wird sie die größere Schwesteranlage zur bestehenden 

Windanlage. Eine künstlerische Gestaltung des Turms soll dafür sorgen, dass die Anlage auch zu einem optischen Foto-Highlight für Touristen und Durchreisende wird. Im gleichen Zuge werden von der AAE bereits entlang der Felbertauern- und Pustertalstraße bis nach Triest-Rijeka-Venedig eine E-Auto-Tankstellen-Kette errichtet. Die von der AAE entwickelte eine eMobilitäts-Lade und Parkveraltungssystemal modulares Serienprodukt “Made in Kärnten“, welches in ganz Mitteleuropa von Gemeinden, Gewerbe- und Industriebetrieben zugekauft wird, womit die AAE zum raschen Aufbau der Mobilität beiträgt. Diese neue Produktionsfirma schafft zudem hoch qualifizierte Arbeitsplätze in der Randregion. 

„Mission Impossible ist bald geglückt, wenn sich die Schwerstern-Windkraftanlage nach 20 Jahren am Plöckenpass zu drehen beginnt. Die Erzeugung sauberer Energie aus Wasser-Wind- und Sonne, die Speicherung dieser über die grünen Batterien (Bergseen) und dies kombiniert mit E-Mobilität ist das umfassende Firmenziel der AAE.“, erklärt Ing. Wilfried Klauss, Geschäftsführer der AAE der auch mit seinen zahlreichen innovativen Projekten als Ökostrompionier bekannt geworden ist. 

„Das Windrad wird ein wichtiger Bestandteil des autarken Ökoenergiesystems der AAE und ergänzt die bestehenden Kleinwasserkraftwerke und Sonnenstromanlagen.“ Ing. Gerold Katzer, Projektleiter und Geschäftsführer der Errichter- und Betreibergesellschaft. 

„The Little World of Energ by AAE

ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen, sondern auch ein einzigartig sich ergänzendes Ökostromsystem. Es verfügt neben den zahlreichen Kleinwasserkraftwerken, über drei kleine Bergstauseen die in Sichtweite der beiden Windturbinen sih befinden. Die sogenannten grünen Batterien dienen zur Speicherung und Umlagerung des Wind- und Sonnenstromes in die Hauptverbrauchszeiten. Sozusagen wird die Optimierung der Energieerzeugung und Verbrauch der grünen Energie gleich vor Ort direkt bewerkstelligt. Die Anlagen fügen sich durch die ökologische Gestaltung wunderschön in die Natur der Karnischen Alpen ein und sind zu attraktiven Ausflugszielen geworden. Die besondere Gestaltung der Windturbine 2 mit dem Hintergrund der dolomitartigen Türme des Cellon (2330m) ist ein optisches Highlight für Touristen und Fotografen, die den Plöckenpass überqueren. Bei Windturbine am Plöckenpass ist eine AAE-Tankstelle mit der neuesten Technologie geplant. 

Fakten zur 2. Windturbine Kärntens: 

Modell: Enercon E-53 

Rotordurchmesser 53 m 

Turmhöhe: 60 m 

Gesamthöhe: 86,5 m 

Leistung: 800 kW 

AAE Naturstrom – Ihr  Ökostromanbieter 



Autor: GTO Redaktion
Verfasst am: 3. August 2017 um 20:22
© KK
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